Dehnung und Vibration - Die optimale Ergänzung

Ein heute weit verbreitetes Problem ist das Auftreten massiver Haltungsschwächen und Rückenproblemen mit weitreichenden Konsequenzen in
alle Lebensbereiche.

Bewegungsmangel führt zu Schäden, die sich nicht nur in einer schlechten Haltung zeigen.

Reagieren Sie als kompetenter Ansprechpartner fachlich fundiert auf die Bedarfe Ihrer Kunden, indem Sie durch den Einsatz des SOMAFLEX nicht nur Symptome beseitgen, sondern eine ursächliche Wiederherstellung der muskulären Leistungsfähigkeit vornehmen.

VITENSION by Fit4SOMA

Vibrationstraining

Diese Bewegungstherapie ist für alle Alters- und Leistungsklassen geeignet.

Es handelt sich hierbei um leicht durchzuführende Übungen auf vibrierenden Trainingspalttformen.

Die Vibrationen der Platte übertragen sich auf den Körper bzw. die Muskulatur des Trainierenden und können Reflexe im Muskel auslösen. Durch den Reflex kann sich die Muskellänge verändern - der Muskel dehnt und spannt sich ohne eigenes Zutun. Dies funktioniert ähnlich wie der Kniesehnenreflex beim Arzt.

Die Muskeln können trainiert werden- es können nahezu 100 % aller Muskelfasern in allen Muskelgruppen erreicht werden. Das führt zu optimaler Durchblutung.

Beine, Bauch, Po, Arme und Oberkörper können gleichzeitig und gleichmäßig in fast jeder Position trainiert werden

In kurzer Zeit kann so der gesamte Körper trainiert werden.

Das Vibrationstraining kann zu folgenden Zwecken eingesetzt werden:

  • Lymphdrainage
  • Entschlackung
  • Gewebestraffung
  • Minderung von Cellulite
  • Verbesserung des Stoffwechsels
  • Erhöhung der Fettverbrennung
  • Gewichtsreduktion
  • Beckenbodenaufbau
  • Linderung von Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Massage
  • Lösen von Verspannungen
  • Verbesserung von Osteoporose
  • Verbesserung von Beweglichkeit, Koordination und Balance (Sturzprophylaxe)
  • Rehabilitation (u.a. nach Operationen)

und vieles mehr...

Vibrationstraining physikalisch betrachtet

In der Praxis findet neben dem Galileo Muskeltrainer der Vibrafit medic seinen Einsatz.

Die physikalische Betrachtung der menschlicher Bewegung

Vertikale und diagonale (seitenalternierend) Schwingungsmuster in einem Therapiegerät
Muskelstimulation in Animation

In einer physikalischen Begrifflichkeit ist Gehen ein zyklischer Vorgang, bei dem sich dieselben Abläufe stetig wiederholen, im Idealfall eine harmonische Schwingung. (Sinus = Abtragung des Kreises über die Zeit!)
Dabei schwingt der Gesamtkörper, repräsentiert im Schwerpunkt, aber auch einzelne Körperabschnitte, dem bloßen Auge sichtbar als Pendeln von Armen und Beinen.
Der gesamt Körper verhält sich wie ein umgekehrtes Pendel. Der Körperschwerpunkt beschreibt in Vertikal- und Horizontalebene sinusförmige Bewegungen im Raum. Er gewinnt Höhe (Lageenergie) und bewegt sich mit wechselnder Geschwindigkeit in Gehrichtung. Auch hier Wechsel von kinetischer in Lageenergie. Das Pendel schwingt seitlich von rechts nach links, die Beinbewegungen imitieren dabei rechts und links die Abrollbewegung eines Rades, das in seitenalternierendem Wechsel das Gewicht trägt. Die Gesamtbewegung des Gehens und Laufens kann differenziert betrachtet werden als phasengerechte Überlagerung multipler schwingender Systeme. Es gibt dabei pendelartige und federartige Schwingungen, die entsprechend den Gesetzmäßigkeiten der Resonanz fortlaufend kinetische Energie in Lageenergie umwandeln.


Potentielle Energie ist in einer gedehnten Feder oder der höheren Lage eines Pendels. Das physiologische Pendant zur Feder sind serienelastische Elemente des Bewegungsapparates, die um eine Gelenkachse schwingenden Gliedmaßen sind Beispiele für Pendel.
Die elastischen Teile der Muskel-Sehnen-Einheit sind wie schwingende Federn, werden in ständigem Wechsel gedehnt und entspannen sich. Dehnung bedeutet Energiespeicherung (Lageenergie= Kraft x Weg wie in einem gespannten Gummi), Entspannung bedeutet schnelle Umwandlung der Lageenergie in kinetische Energie). Wie bei einer schwingenden Feder oder dem Springen auf einem Trampolin speichern wir bei exzentrischen Bewegungen, wie dem Aufsetzen des Beines beim Gehen und Laufen und den Ausholbewegungen beim Werfen und Springen, kinetische Energie in den elastischen Muskel-Sehnen-Ketten. Diese Energie steht dann bei der Bewegung schneller als die aktuell in den Muskeln produzierte Energie zur Verfügung (Kraft x Weg durch Zeit = Leistung).

Das Ideal der harmonischen Schwingung kann nur bei richtigen Resonanzbedingungen entstehen, dann findet Bewegung mit minimalem Energieaufwand, d.h. einem hohen Wirkungsgrad statt.

Bewährte Übungen in der Praxis

Beispiel: Beim Schwingen des Beines erreicht die Masse des pendelnden Beines eine höhere Lage(energie), beim Aufsetzen und der exzentrischen Anspannung wird Energie in elastischen Elementen des Bewegungsapparates gespeichert, um in der konzentrischen Bewegung wieder freigesetzt zu werden.

Neuromuskuläre Koordination ist in diesem Zusammenhang die kontinuierliche Anpassung der Steifigkeit des Bewegungsapparates an die jeweilige Bewegungsaufgabe. Der Begriff Steifigkeit beschreibt, wie viel Kraft gebraucht wird, um einen Körper zu verformen. Steifigkeit ist abhängig von der Architektur und den Materialeigenschaften eines Körpers. Materialeigenschaft wird beschrieben als N/mm2, die Systemsteifigkeit wird beschrieben asl N/m. Steifigkeit ist richtungsabhängig (Kraft ist ein Vektor). Hohe Steifigkeit bedeutet, dass viel Kraft für eine Verformung= Längenänderung gebraucht wird. Wenn diese physikalischen Begriffe konsequent auf menschliche Bewegung angewendet werden, wird vieles sowohl verständlicher als auch exakt berechenbar. Das Einstellen der Steifigkeit geschieht durch Muskeltonus und Winkelstellung der Gelenke. Physikalisch kann die Aufgabe der Bewegung damit beschrieben werden, dass in einem definierten Zeitraum die höchste Energie gespeichert werden muss. Um dies zu erreichen, muss die entsprechend niedrigere Steifigkeit eingestellt werden können.

Energie als Kraft mal Weg ist nur möglich, wenn der Körper im Gelenk "Weg machen" kann. Sonst kann keine Leistung (Arbeit/ Zeit oder Kraft x Weg pro Zeit) nach außen gebracht werden. Müdigkeit und Alter z.B. steigern die Steifigkeit, dadurch kann zu wenig Energie gespeichert werden.

Die Vergleichbarkeit der Vibrations-Stimulation mit dem Gehen wird durch diese Darstellung erkennbar. Das Behandlungskonzept des Galileo beruht auf den beschriebenen physikalischen Vorgängen beim Gehen. Wenn Kräfte in ein schwingungsfähiges System eingeleitet werden, geraten in Abhängigkeit von der Steifigkeit einzelner Körperabschnitte die entsprechenden Abschnitte in Schwingung. Hier ist streng zu differenzieren zwischen der Muskelsteifigkeit und der Körpersteifigkeit, in die neben die Muskelsteifigkeit die Gelenkstellung eingeht.

Die therapeutischen Schwingungen entstehen in den Abschnitten, in denen die entsprechenden Bedingungen für Resonanz vorliegen, nämlich Masse und Steifigkeit. Das neuromuskuläre System reagiert auf die Schwingungen mit Muskelkontraktionen und Anpassungen der Haltungskontrolle. Hohe Leistung ist in diesem System verbunden mit phasengerechten harmonischen Schwingungen, und die Galileo-Vibrationen stimulieren die Muskeln im seitenalternierenden Rhythmus des Gehens und Laufens. Durch phasengerechte Einleitung von Energie in das schwingende System werden Kraft, Schnelligkeit, Elastizität und Koordination gleichzeitig trainiert.

 

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Verehrte Patienten/innen,

die NEUE PRAXISADRESSE:

Im Amtmann 11-15, 35578 Wetzlar-Blankenfeld

Sie erwartet dort ein erweitertes Angebot und Ihr Wohlbefinden steht ganz im Mittelpunkt unseres Tuns.

Unter 06441 38 00 481 sind wir auch weiterhin erreichbar.

 

 

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